Der Limes, ein Schutzwall vor Germanen

Etwa 200 Jahre lang stand das Blaue Ländchen unter römischer Herrschaft. Um 83 nach Christus begannen die Besatzer, ihre Grenze gegen die unruhigen Germanen mit einer rund 500 Kilometer langen Befestigung aus Erdwall, Graben und Palisade zu schützen. Dieser Limes führte mitten durch unsere Region. Im Bereiche des heutigen Rhein-Lahn-Kreises standen mindestens 43 Wachtürme, deren Besatzungen verdächtigte Beobachtungen  an die Kastelle bei Arzbach, Niederberg, Bad ems, Becheln, Hunzel, Pohl, Pfarrhofen oder Holzhausen meldeten. Das Marienfelser Römerkastell lag im heutigen Wiesengelände am Mineralbrunnen. Eine Vorreiterrolle hat dabei Holzhausen übernommen. Unweit der alten Hessenstrasse liegt am südlichen Hang des grauen Kopfes  ein altes Römerkastell. Wahrscheinlich war es ein Kohortenkastell für 500 Mann Besatzung. Die Wälle sind noch gut erhalten, die vier Torbauten, die Eckbefestigungen und das Fahnenheiligtum wurde restauriert. Seit der Limes Weltkulturerbe wurde möchte man nahe der Bäderstrasse B260 eine Erinnerungsstätte errichten.


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